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Hokkaido-Kürbis kaufen: worauf Sie achten

Im Herbst und Winter gibt es ihn überall und preiswert. Achten Sie auf die Kennzeichnung als Speisekürbis, eine unversehrte Schale und einen holzigen Stiel.

Hokkaido-Kürbis ist im Herbst und Winter überall erhältlich und preiswert, so beschreibt es das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Beim Kauf zählt vor allem, dass er ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnet ist, eine unversehrte Schale und einen trockenen, holzigen Stiel hat. Konkrete Preise und Händler nennt dieser Artikel nicht, sie ändern sich ständig und ließen sich nicht amtlich belegen.

Woran Sie einen guten Hokkaido beim Kauf erkennen

Das BZfE nennt als gesetzliche Anforderung, dass Speisekürbisse ganz, sauber, gesund, ohne Fäulnis oder andere Mängel und ausreichend reif sein müssen. Die Reife erkennen Sie an der sortentypischen Farbe und an einem braunen, verholzten, auch verkorkt genannten Stiel. Gut ausgereifte Winterkürbisse mit harter, unversehrter Schale und intaktem Stiel halten laut BZfE sehr lange. Reife Kürbisse klingen außerdem hohl, wenn Sie auf die Schale klopfen.

Der Stiel ist wichtig, weil er für die Haltbarkeit unverletzt bleiben muss. Für die Ernte gilt das ausdrücklich, und es passt zum Einkauf: Ein abgebrochener Stiel oder Druckstellen sind ein Grund, den Kürbis liegen zu lassen. Das ist eine Schlussfolgerung aus den BZfE-Angaben und keine eigene Vorschrift der Quelle. Wie Sie einen verdorbenen Kürbis erkennen, steht im Artikel Woran erkennt man, dass ein Hokkaido schlecht ist.

Speisekürbis oder Zierkürbis?

Im Herbst liegen Speise- und Zierkürbisse im Handel oft nahe beieinander. Das BZfE warnt, dass nur ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnete Kürbisse verzehrt werden dürfen, denn Zierkürbisse enthalten giftige Bitterstoffe, die Cucurbitacine, und sind ungenießbar. Zierkürbisse tragen in der Regel den Vermerk „nur zur Dekoration“ oder „nicht für den Verzehr geeignet“. Im Zweifel fragen Sie das Verkaufspersonal.

Auch beim Herkunftsort rät das BZfE zur Vorsicht: Kaufen Sie Kürbisse am besten im regulären Handel und nicht „von privat“ oder aus unbekannter Herkunft. Durch unbeabsichtigte Kreuzungen mit Zierkürbissen können auch Speisekürbisse giftige Bitterstoffe enthalten. Schmeckt ein rohes Stück bitter, ist der ganze Kürbis ungenießbar. Mehr dazu im Artikel Ist Hokkaido giftig oder bitter.

Was steht auf dem Schild, und was kostet er?

Für den Einkauf ist die Bezeichnung der Kürbissorte relevant, außerdem das Herkunftsland. Beides muss laut BZfE auf einem Schild an der Ware vermerkt sein. Wer möchte, kann so gezielt Kürbis aus deutschem Anbau kaufen. Das Angebot ist breit: Kürbis gibt es in vielen Geschäften und auf dem Markt, Spezialitäten außerdem im Hofladen, im Gemüse- oder Naturkostladen und in Online-Shops. Eine Aussage dazu, welcher Händler welche Qualität liefert oder wie sich die Preise zwischen Geschäften unterscheiden, ließ sich nicht belegen.

Zum Preis sagt das BZfE nur, dass der Hokkaido in der Hauptsaison besonders preiswert ist, weil es große Mengen gibt, auch aus ökologischem Anbau. Allgemein gilt laut BZfE-Saisonkalender, dass saisonale Produkte meist günstiger sind. Eine amtliche Preisangabe für den Hokkaido ließ sich nicht abrufen. Wann die Hauptsaison ist, beschreibt der Artikel Hokkaido-Saison.

Welche Größe passt?

Das BZfE schreibt, dass Hokkaidos von etwa einem Kilogramm für kleine Haushalte geeignet sind. Exemplare bis zu zwei Kilogramm ergeben einen großen Topf Suppe oder mehrere Gerichte. Handliche Hokkaidos wiegen laut BZfE ein bis eineinhalb Kilogramm. Welches Gewicht ein Kürbis tatsächlich hat, erklärt der Artikel Wie viel wiegt ein Hokkaido.

Quellen und weiterführende Links