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Hokkaido-Kürbis Rezepte: Ideen für Suppe, Ofen, Pasta und Süßes

Was Sie mit einem Hokkaido machen können, welche Schnittform zu welchem Gericht passt und wo die ausführlichen Anleitungen stehen.

Mit einem Hokkaido kommen Sie weit: Er wird zu Suppe und Püree, gart als Spalten im Ofen, landet in Pfanne, Risotto und Pasta, wird gefüllt, süß-sauer eingelegt oder roh geraspelt. Auch Süßes geht, von Muffins bis Konfitüre. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) schreibt, dass sich die meisten Kürbisrezepte auf den Hokkaido beziehen. Wer nur hin und wieder Kürbis kocht, greift meist zu ihm, weil er im Herbst und Winter überall zu haben und preiswert ist. Dieser Überblick zeigt, welche Zubereitung zu welcher Schnittform passt, und führt zu den ausführlichen Artikeln.

Wie Sie den Hokkaido für die meisten Gerichte vorbereiten

Der Hokkaido schmeckt leicht nussig und ist schnell auf dem Tisch, weil er nicht geschält werden muss. Sie waschen ihn, halbieren ihn, entfernen Kerne und Fasern und schneiden ihn so, wie das Gericht es verlangt. Wann das Schälen trotzdem Sinn ergibt, steht im Artikel Hokkaido schälen. Wie Sie den harten Kürbis sicher halbieren und entkernen, erklärt Hokkaido schneiden.

Die Schnittform bestimmt das Gericht. Nach den Angaben des BZfE gehören kleine Würfel in Risotto, Pasta oder Pfannengemüse, größere Stücke in Suppe oder Püree, und Spalten passen zu Ofengemüse, Flammkuchen oder auf den Grill. Das Fruchtfleisch wird je nach Rezept entweder in wenig Wasser weichgekocht oder direkt mit den anderen Zutaten gegart. Genaue Garzeiten finden Sie in den Einzelartikeln, denn sie hängen stark von der Stückgröße ab.

Suppe und Püree

Für die Suppe nehmen Sie größere Stücke, die weichkochen und anschließend püriert werden. Grundrezept und Varianten stehen im Artikel Hokkaido-Kürbissuppe. Das fertige Püree taugt auch als Zutat: Das BZfE nennt Brotaufstriche, Hummus, Pesto sowie selbstgebackenes Brot und Brötchen. Wer größere Mengen verarbeitet, kann das Püree einfrieren. Dazu mehr im Artikel Hokkaido lagern.

Aus dem Ofen und vom Grill

Spalten mit Schale kommen ohne Schälen aus. Auch Flammkuchen und der Grill kommen laut BZfE mit Kürbisspalten zurecht. Die Anleitung mit Temperaturen und Zeiten finden Sie in Hokkaido aus dem Ofen. Für kleine ausgehöhlte Kürbisse nennt das BZfE außerdem Backofen und Heißluftfritteuse: Sie gelingen mit oder ohne Füllung und lassen sich hinterher einfach auslöffeln. Ideen dazu stehen unter Gefüllter Hokkaido.

Aus der Pfanne, mit Pasta und im Risotto

Kleine Würfel garen schnell und passen deshalb in Gerichte mit kurzer Garzeit: Risotto, Pasta und Pfannengemüse. Bei dieser Schnittform ist die Schale eine Geschmacksfrage, denn sie bleibt in dünnen Stücken fester als in einer lange gegarten Suppe. Wie Sie den Kürbis braten, grillen oder frittieren, lesen Sie in Hokkaido braten, grillen und frittieren. Wer ihn einfach nur weichkochen möchte, findet Garmethoden in Hokkaido kochen.

Süßes mit Hokkaido

Der leicht nussige Geschmack lässt sich auch süß nutzen. Das BZfE nennt Pie, Muffins, Waffeln und Konfitüre. Gut vertragen sich laut BZfE Äpfel, Zitrusfrüchte und Vanille. Wer Konfitüre kochen oder Kürbis einlegen möchte, findet das im Artikel Hokkaido einkochen und einlegen. Traditionell wird Kürbis süß-sauer eingelegt, moderne Rezepte kombinieren ihn nach Angaben des BZfE mit roten Zwiebeln, Chili, Ingwer oder buntem Pfeffer.

Roh als Salat

Kürbis schmeckt auch roh. Das BZfE empfiehlt, ihn in feine Würfel zu schneiden oder zu raspeln und wie Möhren zu verwenden. Das passt zu Blattsalaten, Chinakohl, Feta, Äpfeln und Birnen. Vor dem Rohverzehr gilt wie immer: Probieren Sie ein kleines Stück, und wenn es bitter schmeckt, entsorgen Sie den ganzen Kürbis.

Vegetarisch und vegan

Der Hokkaido selbst ist ein pflanzliches Lebensmittel, Suppen, Ofengemüse und Salate aus ihm sind deshalb von Natur aus vegetarisch. Ob ein Gericht auch vegan ist, entscheiden die übrigen Zutaten: Käse wie Feta, Butter oder Sahne gehören nicht dazu. Das ist keine Besonderheit des Kürbisses, sondern eine Frage der Rezeptauswahl.

Würzen und Beilagen

Was zum Hokkaido passt, hängt vom Gericht ab. Mehr dazu bietet der Artikel Was passt zu Hokkaido: Gewürze und Beilagen. Für Babybrei gibt es einen eigenen Artikel, weil dabei andere Fragen eine Rolle spielen: Hokkaido als Babybrei.

Reste und Vorrat

Angeschnittene Hälften oder Stücke halten sich laut BZfE luftdicht verpackt im Gemüsefach des Kühlschranks ein paar Tage bis etwa eine Woche. Reste lassen sich auch einfrieren: roh, klein geschnitten oder püriert als Kürbismus, jeweils vor dem Verzehr einmal gut aufgekocht. Fertig gekochte Stücke, Mus oder Suppe sind ebenfalls einfrierbar. Kurzes Blanchieren in kochendem Wasser erhält Farbe und Inhaltsstoffe, ist aber nach Angaben des BZfE nicht zwingend nötig.

Quellen und weiterführende Links