
Für eine Hokkaido-Kürbissuppe brauchen Sie den Kürbis, eine Zwiebel, etwas Gewürz und Brühe. Der Kürbis muss nicht geschält werden, und die Suppe ist in etwa 40 Minuten fertig. Das Rezept unten mit Mengen und Kalorien rechnet auf 1 bis 10 Portionen um. Zwei veröffentlichte Rezepte zeigen zum Vergleich, wie unterschiedlich das gelingen kann: eine Kokos-Curry-Suppe des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) mit Schale und eine Cremesuppe der Verbraucherzentrale, die den Kürbis schält und mit Sahne verfeinert. Beide stehen vollständig bei den Anbietern, hier steht, worauf es ankommt.
Rezept: Hokkaido-Suppe mit Ingwer und Kokosmilch
Zutaten für 4 Portionen
- 800 g Hokkaido, mit Schale, entkernt gewogen
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 15 g Ingwer
- 1 EL Rapsöl
- 1 TL Currypulver
- 500 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack
Zubereitung
- Den Kürbis waschen, halbieren, mit einem Löffel entkernen und mit Schale in etwa 2 Zentimeter große Würfel schneiden.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze etwa 3 bis 5 Minuten glasig braten.
- Kürbiswürfel und Currypulver zugeben, unter Rühren kurz anbraten, die Brühe angießen, den Deckel auflegen und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren, die Kokosmilch einrühren und kurz erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Garzeit und Aufbau folgen dem BZfE-Rezept (etwa 15 Minuten köcheln, Kürbis mit Schale). Die Mengen sind eine eigene Zusammenstellung. Probieren Sie vor dem Kochen ein rohes Stück, schmeckt es bitter, entsorgen Sie den Kürbis.
Die Kalorienangabe ist ein Richtwert, berechnet aus den Energiewerten der Zutaten (USDA FoodData Central, Kürbiskerne: BZfE) und auf zehn Kilokalorien gerundet. Salz, Pfeffer und Kräuter in Kleinstmengen sind nicht eingerechnet. Die Zeiten bleiben bei mehr Portionen ungefähr gleich, nehmen Sie dann einen größeren Topf, eine größere Pfanne oder ein zweites Blech.
Das BZfE-Rezept in Kürze
Das BZfE-Rezept ergibt vier bis sechs Portionen und braucht etwa 45 Minuten. Es verwendet einen Hokkaido von rund 1,3 bis 1,5 Kilogramm, dazu Zwiebel, Knoblauch, ein walnussgroßes Stück Ingwer, Currypulver, Gemüsebrühe, Kokosmilch und etwas Orangensaft, abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskatnuss. Die vollständige Zutatenliste und alle sechs Schritte finden Sie auf der Seite How-to: Kürbis des BZfE, samt Kurzvideo.
Der Ablauf folgt einem klaren Muster: Der Kürbis wird gewaschen, an beiden Enden gekappt, halbiert, entkernt und in grobe Würfel geschnitten. Wie das sicher gelingt, steht im Artikel Hokkaido schneiden, halbieren und entkernen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer werden bei mittlerer Hitze glasig gebraten, danach kommen der Kürbis und das Currypulver dazu. Mit der Brühe köchelt alles mit aufgelegtem Deckel etwa 15 Minuten, bis der Kürbis weich ist. Das BZfE zerdrückt ihn dann mit einem Kartoffelstampfer, rührt am Ende die Kokosmilch unter und schmeckt ab. Wer eine glattere Suppe möchte, nimmt einen Pürierstab. Das ist keine Vorgabe des BZfE, sondern ein üblicher Weg, den auch die Verbraucherzentrale in ihrer Variante verwendet.
Schale dran oder runter?
Beim Hokkaido ist beides möglich. Das BZfE weist darauf hin, dass man ihn nicht schälen muss und dass die Schale beim Garen weich wird. Sein eigenes Rezept lässt die Schale deshalb dran. Das spart Zeit und schmeckt ebenfalls nussig. Die Verbraucherzentrale schält in ihrem Rezept dagegen das Fruchtfleisch. So bleiben keine Schalenreste in der Suppe. Mehr zu dieser Entscheidung steht im Artikel Hokkaido schälen.
Die Variante der Verbraucherzentrale: Cremesuppe mit Ingwer und Sahne
Die Verbraucherzentrale kocht aus einem halben Hokkaido zwei Portionen und braucht dafür insgesamt 30 Minuten, davon 10 Minuten Vorbereitung und 20 Minuten Kochzeit. Statt Öl kommen Butter oder Margarine in den Topf, außerdem Ingwer, wenig Knoblauch, Wasser statt Brühe und ein Schuss trockener Riesling. Der Kürbis wird entkernt, das Fruchtfleisch geschält und in kleine Würfel geschnitten. Er wird in Butter angedünstet, mit Wasser angegossen und 10 bis 15 Minuten weich gekocht. Anschließend wird die Suppe püriert, mit weiterem Wasser verdünnt, noch einmal erhitzt und mit Pfeffer, Salz, etwas Zucker und dem Wein abgeschmeckt. Zum Servieren schlägt die Verbraucherzentrale Sahne mit Kürbiskernöl steif und setzt einen Klecks auf jede Portion. Das ganze Rezept steht bei der Verbraucherzentrale unter Kürbiscremesuppe mit Ingwer.
Für eine rein pflanzliche Variante empfiehlt die Verbraucherzentrale, die Sahne durch eine pflanzliche Creme zum Kochen oder etwas Cashewmus zu ersetzen. Auch Butter lässt sich durch Margarine ersetzen, das nennt das Rezept bereits selbst.
Mit Kürbiskernöl abrunden
Ein Spritzer Kürbiskernöl gibt der fertigen Suppe eine besondere Note. Das BZfE nennt es zum Verfeinern von Salaten, Dips, Soßen und bereits fertigen warmen Speisen. Das Öl enthält reichlich ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E.
Worauf es bei der Suppe ankommt
Nach den Angaben des BZfE gehören größere Stücke in Suppe und Püree, kleine Würfel dagegen in Gerichte mit kurzer Garzeit wie Risotto, Pasta oder Pfannengemüse. Das Fruchtfleisch wird je nach Rezept in wenig Wasser weichgekocht oder direkt mit den anderen Zutaten gegart. Beide hier vorgestellten Rezepte kommen mit einer Kochzeit von 10 bis 15 Minuten aus, sobald der Kürbis in kleinen bis groben Stücken im Topf liegt. Wie weich der Kürbis tatsächlich ist, entscheidet am Ende ein Stück, das Sie mit der Gabel prüfen. Das ist Küchenpraxis und keine Angabe der Quellen. Würze und Beilagen unterscheiden sich stark: Das BZfE setzt auf Curry, Ingwer und Muskat, die Verbraucherzentrale auf Ingwer und Wein. Mehr Ideen dazu finden Sie unter Was passt zu Hokkaido: Gewürze und Beilagen.
Suppe aufbewahren und einfrieren
Fertig gekochte Kürbissuppe lässt sich laut BZfE einfrieren, genauso wie gekochte Stücke und Kürbismus. Wer Kürbis auf Vorrat verarbeiten möchte, kann ihn auch blanchieren, pürieren und das Püree einfrieren. Das ist nach Angaben des BZfE eine praktische Zutat für die nächste Suppe. Wie lange sich ganze Kürbisse halten und was sonst beim Einfrieren zu beachten ist, steht im Artikel Hokkaido lagern. Mehr Ideen für Gerichte mit Hokkaido bietet die Übersicht Hokkaido-Kürbis Rezepte.
Quellen und weiterführende Links
- BZfE: How-to: Kürbis (Rezept)
- Verbraucherzentrale: Kürbiscremesuppe mit Ingwer
- BZfE: Kürbisse: Vom Einkauf in die Küche
- BZfE: Kürbisse: Gesundheit und Umwelt