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Hokkaido braten: Rezept für 1 bis 10 Portionen

Gebratene Hokkaido-Scheiben mit Salbei: Zutaten mit Mengen, Kalorien und Portionsrechner, plus was die Quellen zum Braten, Grillen und Frittieren sagen.

Goldbraun gebratene Hokkaido-Scheiben mit Salbei in einer gusseisernen Pfanne

Hokkaido gehört nach den Angaben des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in kleinen Würfeln ins Pfannengemüse, Spalten eignen sich für den Grill. Geschält werden muss er dafür nicht, die Schale wird beim Garen weich. Genaue Bratzeiten, Temperaturen oder Frittierzeiten für Hokkaido nennt allerdings keine der geprüften Quellen. Sie stehen deshalb auch hier nicht. Was sich belegen lässt, steht in den folgenden Abschnitten.

Rezept: Gebratene Hokkaido-Scheiben mit Salbei

Vorbereitung 10 Minuten, Garen 20 Minuten, ungefähr 130 kcal je Portion

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g Hokkaido, mit Schale, entkernt gewogen
  • 3 EL Rapsöl
  • 8 Salbeiblätter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und mit Schale in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben oder Spalten schneiden.
  2. Das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Kürbisscheiben in einer Lage hineinlegen, bei Bedarf in zwei Portionen braten.
  3. Je Seite etwa 5 bis 8 Minuten braten, bis die Scheiben goldbraun sind und sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen.
  4. In den letzten Minuten die Salbeiblätter dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Bratzeit in der Pfanne nennt keine der geprüften Quellen Werte. Die Angabe ist ein Richtwert aus der Küchenpraxis, entscheidend ist die Garprobe mit der Gabel. Die Kalorien enthalten das gesamte Öl, ein Teil bleibt in der Pfanne.

Die Kalorienangabe ist ein Richtwert, berechnet aus den Energiewerten der Zutaten (USDA FoodData Central, Kürbiskerne: BZfE) und auf zehn Kilokalorien gerundet. Salz, Pfeffer und Kräuter in Kleinstmengen sind nicht eingerechnet. Die Zeiten bleiben bei mehr Portionen ungefähr gleich, nehmen Sie dann einen größeren Topf, eine größere Pfanne oder ein zweites Blech.

Wie brät man Hokkaido in der Pfanne?

Das BZfE empfiehlt kleine Würfel für Risotto, Pasta und Pfannengemüse. Dazu waschen Sie den Kürbis, halbieren ihn, kratzen Fasern und Kerne mit einem Löffel heraus und schneiden ihn zu. Wie das sicher gelingt, steht im Artikel Hokkaido schneiden, halbieren und entkernen.

Anbraten kommt auch im BZfE-Suppenrezept vor. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer werden bei mittlerer Hitze in Rapsöl gebraten, bis sie glasig aussehen. Dann kommen die Kürbiswürfel und das Currypulver dazu und werden unter Rühren kurz angebraten, bevor die Brühe angegossen wird. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beschreibt in ihrer Broschüre "Heimvorteil Kürbis" eine Pasta mit Kürbissauce nach ähnlichem Muster: Zwiebel in Öl bräunen, gewürfelten Kürbis und Paprika kurz mitrösten, Gemüsebrühe zugeben und fünf bis zehn Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen. Das Rezept nennt keine Kürbissorte, es ist also nicht eigens für Hokkaido geschrieben.

In den geprüften Rezepten ist das Braten also ein kurzes Anbraten, auf das ein Garen in Flüssigkeit folgt. Ob Hokkaido-Würfel auch ohne Flüssigkeit in der Pfanne weich werden und wie lange das dauert, ließ sich nicht belegen. Stechen Sie zum Prüfen mit einer Gabel in ein Stück. Das ist Küchenpraxis und keine Angabe der Quellen.

Kann man Hokkaido panieren?

Panierte Kürbisscheiben beschreibt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Rezept "Kürbisschnitzel", allerdings mit Butternut-Kürbis. Ein Kilogramm Butternut wird in etwa 1,5 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, die Kerne in der Mitte werden herausgenommen, sodass Ringe entstehen. Die Ringe werden nacheinander in Mehl, in verquirltem Ei mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver und in einer Mischung aus Paniermehl, geriebenem Parmesan, gehackten Walnüssen und Petersilie gewendet. In einer Pfanne mit heißem Öl backen sie etwa fünf Minuten von beiden Seiten goldbraun. Dazu empfiehlt das Rezept Feldsalat und Kräuterquark.

Der Butternut hat nach dem BZfE eine zwar dünne, aber härtere Schale, die vor der Zubereitung mit einem Sparschäler entfernt werden sollte. Beim Hokkaido entfällt das Schälen. Ob Hokkaido-Scheiben beim Panieren dieselbe Zeit brauchen, steht in keiner Quelle.

Hokkaido grillen

Kürbisspalten eignen sich nach dem BZfE für den Grill, auch die Landwirtschaftskammer nennt Grillen unter den Verwendungen des Kürbisfleischs. Grilltemperatur, Grillzeit, Vorgaren oder eine Marinade nennen die Quellen nicht. Hier lohnt wieder die Garprobe mit der Gabel.

Hokkaido frittieren, Pommes und Chips

Für Kürbispommes, Chips oder frittierten Hokkaido fand sich keine geprüfte Quelle, deshalb gibt es hier weder Zeiten noch Temperaturen. Das BZfE erwähnt die Heißluftfritteuse nur für ausgehöhlte kleine Kürbisse, mit oder ohne Füllung, und zum Rösten der Kerne. Die Kerne des Hokkaido sind zwar essbar, haben aber meist eine feste, strohige Schale, die nicht gut schmeckt. Wer mag, röstet sie im Backofen oder in der Heißluftfritteuse und entscheidet selbst, ob sich der Aufwand lohnt. Mehr dazu steht im Artikel Hokkaido-Kerne essen.

Backofen statt Pfanne

Wer keine feste Zeit verlangt, kann Spalten auch backen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gart Hokkaido-Stücke bei 180 Grad Umluft 20 bis 30 Minuten. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen backt dünne Spalten von einem Kilogramm Kürbis mit weicher Schale, zum Beispiel Butternut oder Hokkaido, mit Knoblauch, Olivenöl und Petersilie 45 Minuten bei 175 Grad Umluft. Die Spanne zeigt, dass die Angaben je nach Rezept stark abweichen. Mehr zum Backen steht im Artikel Hokkaido im Ofen. Passende Würzmischungen finden Sie unter Was passt zu Hokkaido?.

Quellen und weiterführende Links