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Hokkaido schneiden, halbieren und entkernen

Enden abschneiden, halbieren, entkernen: die Reihenfolge des BZfE, dazu Schnittformen für Suppe, Pfanne und Ofen und Reste einfrieren.

Halbierter, entkernter Hokkaido auf einem Holzbrett mit Kochmesser, Löffel und Schale mit Kernen

Einen Hokkaido schneiden Sie in drei Schritten: Enden abschneiden, in zwei Hälften teilen, Kerne und Fasern mit einem Löffel herauskratzen. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt dafür ein großes, schweres Messer. Geschält werden muss der Kürbis nicht, die Schale bleibt dran. Danach schneiden Sie die Hälften so, wie das Gericht es verlangt.

Waschen und Enden abschneiden

Waschen Sie den Kürbis zuerst, denn die Schale wird mitgegessen. Dann legen Sie ihn auf ein Brett und schneiden mit einem großen, schweren Messer erst das obere und dann das untere Ende ab. Das ist die Reihenfolge, die das BZfE in seiner Anleitung beschreibt. Dass die glatten Flächen dem Kürbis Halt geben und das Brett rutschfest stehen sollte, etwa auf einem feuchten Tuch, ist Küchenpraxis und keine Angabe der Quellen.

Halbieren

Das BZfE beschreibt nur, den Kürbis in zwei Hälften zu schneiden. Die folgenden Hinweise sind Küchenpraxis. Stellen Sie den Kürbis mit der geraden Fläche nach unten auf das Brett und teilen Sie ihn von oben nach unten in zwei Hälften. Setzen Sie das Messer in der Mitte an und drücken Sie es gleichmäßig durch, statt in der Schale zu sägen. Wenn das Messer feststeckt, hilft es nicht, mit Gewalt zu ziehen: Lassen Sie es stecken und arbeiten Sie sich von der anderen Seite heran. Das Messer sollte scharf sein, ein stumpfes Messer rutscht eher ab.

Entkernen

Mit einem Esslöffel kratzen Sie Fasern und Kerne aus den Hälften. Das BZfE beschreibt genau diesen Weg. Die Kerne des Hokkaido sind zwar essbar, haben aber meist eine feste, strohige Schale, die nach Angaben des BZfE nicht gut schmeckt. Wer sie rösten möchte, kann sie im Backofen oder in der Heißluftfritteuse zubereiten und danach entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt. Fasern und Kerne, die Sie nicht verwenden, gehören in den Biomüll.

Schnittformen für verschiedene Gerichte

Nach dem Entkernen schneiden Sie die Hälften in die Form, die das Gericht braucht. Die Richtwerte des BZfE:

  • Kleine Würfel: für Risotto, Pasta oder Pfannengemüse
  • Größere Stücke und grobe Würfel: für Kürbissuppe oder Püree
  • Spalten: für Ofengemüse, Flammkuchen oder den Grill

Die Stücke sollten möglichst gleich groß sein, damit sie gleichzeitig weich werden. Auch das ist Küchenpraxis. Rezepte finden Sie in den Artikeln Hokkaido-Kürbissuppe und Hokkaido aus dem Ofen.

Muss man den Hokkaido vorher schälen?

Nein. Das BZfE schreibt, dass der Hokkaido samt Schale verarbeitet wird, und weist darauf hin, dass die Schale beim Garen weich wird. Andere Kürbisse haben dagegen oft eine so harte Schale, dass man sie entfernt. Ob Sie beim Hokkaido trotzdem schälen sollten, etwa für eine besonders feine Suppe, steht im Artikel Hokkaido schälen.

Reste aufbewahren und einfrieren

Angeschnittene Kürbishälften oder Stücke halten sich laut BZfE luftdicht verpackt im Gemüsefach des Kühlschranks ein paar Tage bis etwa eine Woche. Sie lassen sich auch roh einfrieren, küchenfertig klein geschnitten oder püriert als Kürbismus. Das BZfE rät, beides vor dem Verzehr einmal gut aufzukochen. Der Hokkaido muss dafür nicht geschält werden. Kurzes Blanchieren in kochendem Wasser erhält Farbe und Inhaltsstoffe, ist aber nicht zwingend nötig. Mehr zu Haltbarkeit und Vorrat steht im Artikel Hokkaido lagern.

Quellen und weiterführende Links